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Betriebe/Unternehmen

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Ausbildungsformen

Die Voraussetzungen an einen Betrieb, um Nachwuchskr√§fte selbst auszubilden, sind nicht immer gegeben. Gerade kleine und mittelst√§ndische Unternehmen scheitern oft an den Anforderungen, eine eigene Vollausbildung anzubieten. Aus diesem Grund wurden zus√§tzliche M√∂glichkeiten geschaffen, um m√∂glichst vielen Unternehmen, insbesondere kleinen und mittelst√§ndischen, die Chance zu geben, Nachwuchskr√§fte auszubilden. Folgende M√∂glichkeiten ‚Äď neben einer eigenen Vollausbildung ‚Äďstehen einem Betrieb grunds√§tzlich zur Wahl:

Ausbilden als Kooperationsbetrieb

√úbersicht

Eine Kooperation zwischen einem Unternehmen und einem Ausbildungstr√§ger wird vereinbart. Ein Ausbildungstr√§ger kann beispielsweise eine Fachakademie, Fachhochschule, Berufsschule oder ein Ausbildungszentrum sein. Diese Ausbildungsform ist ideal f√ľr Unternehmen, denen es nicht m√∂glich ist, einem Auszubildenden eine vollst√§ndige Ausbildung zu erm√∂glichen. Gr√ľnde hierf√ľr sind h√§ufig, dass die entstehenden Kosten nicht getragen werden k√∂nnen, der administrative und organisatorische Aufwand zu hoch ist oder nicht alle erforderlichen Themenfelder f√ľr die Ausbildung im Betrieb behandelt werden k√∂nnen.

Ein Ausbildungsvertrag wird zwischen dem Ausbildungstr√§ger und dem Auszubildenden geschlossen. Die theoretische Ausbildung, die organisatorische und administrative Betreuung sowie die Kosten liegen beim Ausbildungstr√§ger. Zwischen dem Ausbildungstr√§ger und dem Unternehmen wird ein Kooperationsvertrag aufgesetzt. Das Unternehmen ist dann zust√§ndig f√ľr die fachliche Ausbildung und beteiligt sich √ľber Pauschalbetr√§ge an den Kosten. Der Ausbildungsablauf erfolgt in Absprache zwischen Ausbildungstr√§ger und dem Unternehmen. Spezielle Personengruppen k√∂nnen durch die Aufteilung des Aufwandes ideal in dieser Form aufgenommen und ausgebildet werden. Allerdings ist f√ľr einen Kooperationsbetrieb eine Zulassung durch die jeweilige Kammer erforderlich.

Verbund

Unternehmen vereinbaren eine Zusammenarbeit zur Ausbildung im gemeinschaftlichen Verbund. Kooperieren k√∂nnen anerkannte Ausbildungsbetriebe, nicht zur Vollausbildung zugelassene Unternehmen sowie Startups, stark spezialisierte oder kleine Unternehmen. Die Ausbildung wird gemeinsam durchgef√ľhrt, ein Stammunternehmen wird allerdings festgelegt, das f√ľr den Vertragsabschluss mit dem Auszubildenden und der Eintragung bei der jeweiligen Kammer zust√§ndig ist. Unterschieden werden vier Formen der Organisation:

  • Leitbetrieb mit Partnerbetrieben:

    Der Leitbetrieb schlie√üt einen Kooperationsvertrag mit Partnerbetrieben f√ľr Bereiche der Ausbildung, deren Voraussetzungen er selbst nicht erf√ľllt. Die Partnerbetriebe √ľbernehmen dann die Ausbildungsabschnitte aus dem Kooperationsvertrag. Die Gesamtverantwortung hat der Leitbetrieb.

  • Auftragsausbildung:

    Ausbildungsabschnitte können gegen Kostenerstattung in einem weiteren Betrieb oder einem Bildungszentrum absolviert werden.

  • Ausbildungsverein:

    Mitgliedsunternehmen des Vereins f√ľhren die Ausbildung durch, der Verein selbst √ľbernimmt die organisatorischen T√§tigkeiten sowie den Vertragsabschluss. Die Vereinssatzung dient als Grundlage f√ľr die Kooperationen mit den Mitgliedsbetrieben. S√§mtliche Kosten beim Ausbildungsverein bez√ľglich der Ausbildung k√∂nnen √ľber Spenden oder Mitgliedsbeitr√§ge finanziert werden.

  • Ausbildungskonsortium:

    Mehrere KMU stellen eigene Auszubildende ein und tauschen diese f√ľr verschiedene Phasen, die das Unternehmen selbst nicht ausf√ľhren kann, aus. Auch Bildungswerke k√∂nnen in dieses rotierende Prinzip aufgenommen werden. Die Verbundausbildung kann √∂ffentlich gef√∂rdert werden. Weitere Informationen k√∂nnen bei den zust√§ndigen Kammern erhalten werden.

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Nach Abschluss der Ausbildung können sie in fast allen Bereichen der Wirtschaft eingesetzt werden.

Teilzeit

Diese M√∂glichkeit der Ausbildung besteht gem√§√ü ¬ß8 Berufsbildungsgesetz. Hierbei wird die w√∂chentliche Arbeitszeit auf 20 bis 30 Stunden herabgesetzt. Gr√ľnde f√ľr die Aufnahme einer Teilzeitausbildung k√∂nnen ein eigenes Kind, die Betreuung eines pflegebed√ľrftigen Angeh√∂rigen oder eine Behinderung (siehe Ausbildung spezieller Personengruppen) sein. Hierbei gibt es zwei Optionen zur Auswahl:

  • Ohne Verl√§ngerung der Ausbildungsdauer: Die Wochenstunden m√ľssen inklusive Berufsschulunterricht mindestens 25 Stunden betragen.
  • Mit Verl√§ngerung der Ausbildungsdauer: Die Wochenstunden m√ľssen inklusive Berufsschulunterricht mindestens 20 Stunden betragen. Die Ausbildungsdauer kann maximal um 1 Jahr verl√§ngert werden.

Wann und in welcher H√∂he die Arbeitszeit geleistet wird, besprechen Ausbilder und Auszubildender gemeinsam. Betriebe die eine Teilzeitausbildung anbieten m√∂chten, m√ľssen alle Voraussetzungen einer Vollzeitausbildung erf√ľllen.

√úberbetriebliche Ausbildung

Die √ľberbetriebliche Ausbildung erg√§nzt als Element des Dualen Systems die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Abgedeckt werden Ausbildungsbereiche, die von einem einzelnen Betrieb nicht geleistet werden k√∂nnen, weil er beispielsweise nicht √ľber die entsprechende technische Infrastruktur, das Know-how oder das notwendige Personal verf√ľgt.
Das erlernte Wissen und K√∂nnen soll durch die √ľberbetriebliche Ausbildung vertieft und gefestigt werden. Diese Ausbildungsform systematisiert, vereinheitlicht und erg√§nzt die betriebliche Ausbildung. Zudem werden neue Technologien in KMU transferiert.
Mehrw√∂chige Lehrg√§nge in √ľberbetrieblichen Werkst√§tten werden von Kammern und Innungen angeboten. Hierdurch wird stark spezialisierten und kleinen Unternehmen eine M√∂glichkeit zur umfassenden Ausbildung geboten. Wann welche Kurse √ľber welchen Zeitraum besucht werden m√ľssen, wird auf Bundesebene in Rahmenlehrpl√§nen festgelegt. Die Kosten der Lehrg√§nge werden vom ausbildenden Unternehmen getragen, allerdings erhalten sie Zusch√ľsse vom Bund, Land und den jeweiligen Kammern.

Unterst√ľtzung und F√∂rderung

Unterst√ľtzung vor einer Ausbildung

Bereits vor der Aufnahme einer betrieblichen IT-Ausbildung gibt es verschiedene Unterst√ľtzungsangebote f√ľr Unternehmen und Jugendliche. Neben den beschriebenen Leistungen besteht f√ľr junge Menschen unter Umst√§nden auch die M√∂glichkeit, Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (SGB II) zu erhalten. Diese Leistungen k√∂nnen als Darlehen und in Einzelf√§llen als Zuschuss erbracht werden. Sie gelten beispielsweise f√ľr Bedarfe f√ľr Unterkunft, Erstausstattung, Heizung, Umzug, Bildung, gesellschaftliche Teilhabe oder notwendige Beitr√§ge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Weitere Informationen zu Leistungen der Grundsicherung erteilen die zust√§ndigen Jobcenter.

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Zielgruppen einer EQ-Ma√ünahme sind Ausbildungssuchende, deren Ausbildungsbef√§higung noch nicht in vollem Ma√üe den erforderlichen Bef√§higungen entspricht, oder Ausbildungsplatzbewerber, die auch im Anschluss an Nachvermittlungsaktionen keinen Ausbildungsplatz bis zum 30.September gefunden haben, sowie lernbeeintr√§chtigte oder sozial benachteiligte Jugendliche.Unternehmen k√∂nnen junge Menschen im Rahmen einer EQ an eine Ausbildung in ihrem Betrieb heranf√ľhren. Als betriebliches Langzeitpraktikum dient es jugendlichen Ausbildungssuchenden als Br√ľcke in ihre Berufsausbildung. Unternehmen k√∂nnen Nachwuchskr√§fte bereits vor dem Abschluss eines Ausbildungsvertrags n√§her kennenlernen. Die Laufzeit der Qualifizierung ist mindestens sechs Monate und maximal ein Jahr lang. Hierbei wird ein EQ-Vertrag mit der Pflicht zur Verg√ľtung zwischen dem Jugendlichen und dem Unternehmen geschlossen. Das Angebot eignet sich besonders f√ľr Unternehmen, welche lange keine oder noch nie eine Ausbildung angeboten haben. Die F√§higkeiten k√∂nnen √ľber den l√§ngeren Zeitraum besonders gut eingesch√§tzt werden. Sowohl das Unternehmen als auch der Auszubildende k√∂nnen sich so auf die Ausbildung vorbereiten. Die Qualifizierungsma√ünahme wird von den Arbeitsagenturen oder Jobcentern finanziell gef√∂rdert. Seit August 2016 bel√§uft sich der monatliche Zuschuss zur Verg√ľtung auf 231 Euro und f√ľr Sozialversicherungsbeitr√§ge 116 Euro. Die aktuellen Betr√§ge k√∂nnen beim Arbeitgeberservice der Bundesagentur f√ľr Arbeit eingeholt werden. Falls f√ľr die EQ-Teilnehmer eine Berufsschulpflicht besteht, muss diese erf√ľllt werden. Die Zusch√ľsse werden auch f√ľr die Zeit des Berufsschulunterrichts gew√§hrt. Voraussetzung ist ein Vertrag im Sinne des ¬ß 26 BBiG f√ľr einen anerkannten Ausbildungsberuf in Vollzeit oder mindestens 20 Stunden in Teilzeit bei Erziehung eines eigenen Kindes oder der Pflege von Familienangeh√∂rigen.

Berufseinstiegsbegleitend (BerEb)

Die Berufseinstiegsbegleitung richtet sich nicht direkt an Unternehmen, sondern an Jugendliche, die einen konkreten Unterst√ľtzungsbedarf haben. Noch in der Schulzeit k√∂nnen Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, den Schulabschluss zu erreichen, Hilfe von Berufseinstiegsbegleitern bekommen. Sie unterst√ľtzen und beraten bei Fragen zum bevorstehenden Schulabschluss, der Berufswahl und der Suche nach einer Ausbildungsstelle einschlie√ülich des Bewerbungsverfahrens. Die Betreuung ist f√ľr alle Beteiligten kostenlos. Sie wird von der Bundesagentur f√ľr Arbeit und mit Hilfe von ESF-Mitteln gef√∂rdert. Die Art der Unterst√ľtzung wird mit den Teilnehmenden individuell abgestimmt. Voraussetzung f√ľr die Teilnahme ist, dass die Schule f√ľr BerEb ausgew√§hlt wurde. Interessierte Jugendliche sollten mit ihren Lehrern kl√§ren, ob ihre Schule eine Begleitung anbietet oder Ausk√ľnfte bei zust√§ndigen der Berufsberatung der Agentur f√ľr Arbeit einholen.

Praktikum

Ein betriebliches Praktikum zum Einblick in einen Ausbildungsberuf kann allen Jugendlichen angeboten werden ‚Äď als Sch√ľlerpraktikum oder auch als weitere Testphase im Vorfeld der Ausbildung. Praktikanten und Unternehmen k√∂nnen sich so √ľber eine individuell festgelegte, aber begrenzte Zeit zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen gegenseitig kennenlernen. Das Praktikum kann freiwillig sein und auf reinem Berufsinteresse basieren. H√§ufig sind aber Praktika, im Rahmen bestimmter Ausbildungsberufe oder Studieng√§nge, verpflichtend vorgeschrieben. Betriebe k√∂nnen ihre freien Praktikantenstellen u.a. in der JOBB√ĖRSE der Bundesagentur f√ľr Arbeit online einstellen. Zu beachten ist, dass auch f√ľr Praktikumsverh√§ltnisse grunds√§tzlich das Mindestlohngesetz (MiLoG) und der allgemeine Mindestlohn gelten k√∂nnen. Pflichtpraktika, Praktika zur beruflichen Orientierung oder begleitend zu einer Berufs‚Äď oder Hochschulausbildung mit einer Dauer von h√∂chsten drei Monaten sind jedoch ausgenommen (¬ß 22 MiLoG).

 

Unterst√ľtzung w√§hrend einer Ausbildung

W√§hrend einer IT-Ausbildung bestehen zahlreiche Unterst√ľtzungsangebote und finanzielle Hilfen f√ľr Betriebe oder Auszubildende, die nachfolgend aufgef√ľhrt sind. F√ľr Auszubildende besteht ‚ÄĒ wie im Abschnitt ‚ÄěUnterst√ľtzung vor einer Ausbildung‚Äú beschrieben ‚ÄĒ ebenfalls die M√∂glichkeit, weitere Leistungen zur Grundsicherung (SGB II) zu erhalten. H√§ufig richten sich die Angebote an junge Menschen mit Benachteiligungen, Beeintr√§chtigungen oder Behinderungen.

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Ausbildungsbegleitende Hilfen sollen den Erfolg einer Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung sicherstellen. Angeboten werden Unterst√ľtzungsleistungen wie Nachhilfeunterricht f√ľr die Berufsschule oder, im Fall anderer Probleme, eine sozialp√§dagogische Betreuung. Sobald ein Problem entsteht k√∂nnen Unterst√ľtzungsleistungen in Anspruch genommen werden ‚Äď gleich, ob zu Beginn, in der Mitte oder am Ende einer Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung. Weder f√ľr das Unternehmen noch f√ľr den Auszubildenden bzw. EQ-Praktikanten fallen Kosten an. Weitere Ausk√ľnfte erh√§lt man bei der zust√§ndigen Agentur f√ľr Arbeit.

Assistierte Ausbildung (AsA)

Ma√ünahmen der Assistierten Ausbildung sollen f√∂rderungsbed√ľrftige junge Menschen und deren Ausbildungsbetriebe w√§hrend einer betrieblichen Berufsausbildung (ausbildungsbegleitende Phase) mit dem Ziel des erfolgreichen Abschlusses der Berufsausbildung unterst√ľtzen. Die Ma√ünahme kann auch eine vorgeschaltete ausbildungsvorbereitende Phase zur Ausbildungsaufnahme enthalten. Es besteht die M√∂glichkeit der F√∂rderung einer Zweitausbildung mit AsA, sofern diese zu einer dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist. Hilfestellung gibt es bei L√ľcken und Lernschwierigkeiten in der Fachtheorie und Fachpraxis, Sprachproblemen, Problemen im sozialen Umfeld, Problemen im Betrieb, Problemen mit Pr√ľfungen. F√∂rderungsbed√ľrftig sind lernbeeintr√§chtigte und sozial benachteiligte Auszubildende, die wegen der in ihrer Person liegenden Gr√ľnde ohne die F√∂rderung eine betriebliche Berufsausbildung nicht beginnen, fortsetzen oder erfolgreich beenden k√∂nnen. F√ľr Teilnehmende und dem Ausbildungsbetrieb entstehen keine Kosten. Weitere Ausk√ľnfte erh√§lt man bei der zust√§ndigen Agentur f√ľr Arbeit.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) kann w√§hrend einer Berufsausbildung im dualen System (d.h. nicht bei schulischen Ausbildungen) sowie w√§hrend einer berufsvorbereitenden Bildungsma√ünahme (BvB) gew√§hrt werden. Die BAB ist keine Leistung f√ľr Arbeitgeber, sondern ausschlie√ülich f√ľr Auszubildende. Die Berufsausbildungsbeihilfe richtet sich an Jugendliche, die eine Erstausbildung aufnehmen und nicht im Elternhaus wohnen bleiben k√∂nnen. Sie stellt eine Hilfe zur Deckung von Lebensunterhalt, Fahrtkosten und sonstigen Kosten dar. Falls die Leistung vor Beginn einer Ausbildung beantragt wird, wird sie f√ľr die gesamte Ausbildungsdauer bereitgestellt. Die H√∂he der Leistung h√§ngt von der Unterbringung, dem Einkommen sowie dem jeweiligen Ausbildungsberuf ab. Auch das Einkommen von Eltern, Lebens- oder Ehepartnern wird ber√ľcksichtigt. Auf der Website der Bundesagentur f√ľr Arbeit besteht die M√∂glichkeit zur genauen BAB-Berechnung.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) f√ľr Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung k√∂nnen verschiedene Unterst√ľtzungsleistungen erhalten. U.a. besteht die M√∂glichkeit einer Berufsausbildungs¬¨beihilfe (BAB) bei einer Teilnahme an allgemeinen Ma√ünahmen der Ausbildung, z.B. eine berufliche Ausbildung, berufsvorbereitende Bildungsma√ünahme, Grundausbildung oder andere Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Die Berufsausbildungsbeihilfe f√ľr behinderte Menschen berechnet sich wie f√ľr nicht behinderte Menschen. Weitere Informationen erteilt die f√ľr den Wohnort zust√§ndige Agentur f√ľr Arbeit. Um die F√∂rderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben k√ľmmern sich in allen Agenturen f√ľr Arbeit speziell qualifizierte Beratungskr√§fte in besonderen Stellen ‚Äď den sogenannten ‚ÄěReha-Teams‚Äú.

F√∂rderung aus dem Vermittlungsbudget-Unterst√ľtzungsleistungen der Beratung und Vermittlung

Ausbildungssuchende k√∂nnen eine F√∂rderung aus dem Vermittlungsbudget erhalten, soweit dies zur Anbahnung oder Aufnahme der Besch√§ftigung notwendig ist. √úber die M√∂glichkeiten einer F√∂rderung und welche Leistungen dies im Einzelnen sein k√∂nnen, informiert die f√ľr den Wohnort zust√§ndige Agentur f√ľr Arbeit. Die Anbahnung oder Aufnahme einer Ausbildung kann nur dann gef√∂rdert werden, wenn es sich um eine versicherungspflichtige, berufliche Ausbildung handelt.

Initiative VerA-Verhinderung von Ausbildungsabbr√ľchen

VerA ‚Äď Verhinderung von Ausbildungsabbr√ľchen ist ein kostenloses, ehrenamtliches und deutschlandweites Unterst√ľtzungsangebot durch den Senior Experten Service (SES). Auszubildende werden in Schule und Betrieb durch Seniorexperten, die sich bereits im Ruhestand befinden, unterst√ľtzt. Diese Unterst√ľtzung kann √ľber die gesamte Ausbildung oder teilweise erfolgen. Die VerA-Begleitung l√§uft zun√§chst 12 Monate, kann aber bis zum Abschluss der Ausbildung verl√§ngert werden. Die Senior Experten stehen den Auszubildenden mit umfassenden Kenntnissen und F√§higkeiten aus dem Berufsleben in den Bereichen Berufsschule, Pr√ľfungen, Sprachkenntnissen sowie bei pers√∂nlichen und beruflichen Problemen wie Berufswahl, Motivation oder Kommunikationsproblemen mit Vorgesetzten oder Kollegen zur Seite. Das Angebot ist f√ľr Ausbilder sowie Auszubildende kostenlos. Weitere Informationen sind bei der SES-Regionalkoordinationsstelle f√ľr die Region Heilbronn-Franken erh√§ltlich.

 

Schaffung von IT-Ausbildungsplätzen und Organisation von Verbundausbildungen

Betriebe, die eine duale Ausbildung anbieten m√∂chten, m√ľssen verschiedene Voraussetzungen erf√ľllen. Neben der Erf√ľllung gesetzlicher Vorschriften m√ľssen der Ausbildungsbetrieb und der Ausbilder geeignet sein. Wir beraten Sie bei Ihrem Einstieg in die IT-Berufsausbildung und vermitteln Ihnen Kontakte zu den zust√§ndigen Kammern und Arbeitsagenturen.

Kleinere, aber auch hochspezialisierte Betriebe haben zudem h√§ufig das Problem, nicht alle geforderten IT-Ausbildungsinhalte selbst abdecken zu k√∂nnen. F√ľr sie bietet eine Ausbildung im Verbund mit anderen Betrieben die Chance, trotzdem einen IT-Ausbildungsplatz anzubieten. Bei der Ausbildung im Verbund arbeiten mehrere Betriebe zusammen und bilden gemeinsam aus. Aufgrund der verschiedenen Schwerpunkte der beteiligten Betriebe werden Auszubildende fachlich breit und umfassend qualifiziert. F√ľr Auszubildende hat die Verbundausbildung zahlreiche Vorteile. Sie erlangen neben der fachlichen auch zus√§tzliche soziale Kompetenzen. Sie lernen, sich auf unterschiedliche Arbeitssituationen einzustellen, mit unterschiedlichen Menschen umzugehen und an verschiedenen Orten zu arbeiten.

Gern unterst√ľtzen wir Sie bei der Organisation einer Verbundausbildung und vermitteln Ihnen geeignete Partnerbetriebe. Sprechen Sie uns an!

Um passende Verbundausbildungspartner f√ľr Sie zu finden, ben√∂tigen wir eine Einsch√§tzung von Ihnen, welche Ausbildungsinhalte Sie ben√∂tigen. Wir haben f√ľr die verschiedenen IT-Berufsausbildungen die notwendigen Ausbildungsinhalte entsprechend der Ausbildungsrahmenpl√§ne zusammengestellt. Bitte teilen Sie uns mit den nachfolgenden Word-Dokumenten mit, welche Inhalte Sie Auszubildenden vermitteln k√∂nnen und welche Inhalte Ihnen fehlen.

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung (WORD)
Fachinformatiker/-in Systemintegration (WORD)
Informatikkaufmann/-frau (WORD)
IT-Systemelektroniker/-in (WORD)
IT-Systemkaufmann/-frau (WORD)

Besetzung von IT-Ausbildungsstellen

Unsere Internetplattform connect2know.de ermöglicht es Unternehmen, aktuelle Ausbildungsplatz- und Stellenangebote kostenlos zu veröffentlichen. Die Registrierung und Veröffentlichung befindet sich unter: www.connect2know.de

Unsere Kontakt- und Beratungsstelle unterst√ľtzt Sie bei der Gewinnung von Auszubildenden. Neben unseren Fachveranstaltungen bieten wir Ihnen mit unserem Talent Pool die Basis f√ľr Ihre Suche nach geeigneten Auszubildenden.

Wegweiser zu Unterst√ľtzungsleistungen und F√∂rderungen

Wir beraten Sie pers√∂nlich zur Unterst√ľtzung Ihres individuellen IT-Ausbildungsangebot. Ob Einstiegsqualifizierung, Berufseinstiegsbegleitung, ausbildungsbegleitende Hilfen oder VerA-Ausbildungsbegleitung, unsere Kontaktstelle Berufsausbildung.IT gibt Ihnen umfassend Auskunft. Nutzen Sie die vielf√§ltigen Beratungsangebote und wagen Sie den Schritt zur Schaffung eines eigenen IT-Ausbildungsangebots.

Unser Ratgeber ‚ÄěAusbildung IT-Berufe‚Äú bietet Ihnen eine √úbersicht dar√ľber, welche Unterst√ľtzungsleistungen es in der Region Heilbronn-Franken gibt, f√ľr welche Zielgruppen diese geeignet sind und wer die jeweils zust√§ndige Kontaktstelle ist. Er richtet sich nicht nur an ausbildende Unternehmen, sondern auch an Betriebe, die bislang noch nicht ausgebildet haben.

Den Ratgeber Ausbildung IT-Berufe Region Heilbronn-Franken können Sie hier hier downloaden:

Download Ratgeber Ausbildung IT-Berufe (PDF)

Berufsausbildung.IT Ansprechpartner

Projekt Berufsausbildung.IT Heilbronn-Franken
connect.IT Heilbronn-Franken e.V.
Dr. Claus Hoffmann, Sandra Läufer
Weipertstraße 8-10, 74076 Heilbronn
Telefon.: +49 7131 7669120
Email: info@connect-it.hn
Internet: www.connect-it.hn

Logoleiste Jobstarter

Jobstarter fördert Berufsausbildung.IT BMBF fördert Berufsausbildung.IT ESF fördert Berufsausbildung.IT EU fördert Berufsausbildung.IT BIBB fördert Berufsausbildung.IT